Die Lengenbacher

Theaterverein

2002  „Liebe und Blechschaden“

Lustspiel in 3 Akten
von Hans Gnant


Darsteller:

Toni Hinterleitner                Josef Breitenecker
Marianne, seine Frau                Nicole Wohlmuth
Bertl, seider Sohn                Michael Kahry
Gretl, Schwester von Marianne        Michaela Käßmayer
Max Wieser, Hirschenwirt            Leopold Hinterwallner
Ferdl Hammers, Karosseriespengler        Johann Feiertag
Barbara, seine Wirtschafterin            Petra Feiertag
Cornelia Krüger, genannt „Babsy“        Jutta Käßmayer


Souffleuse                    Annemarie Hinterwallner
Maske                        Martina Stapfer

Regie                          Elfriede Riesinger

Zum Inhalt:

Der stolze Mercedesfahrer Toni Hinterleitner baut einen Unfall, weil er beim Anblick einer Anhalterin Bremse und Gas verwechselt. Natürlich dürfen seine Frau Marianne und sein Sohn Bertl nichts von diesem Blechschaden erfahren. Deshalb versperrt er die Garage und verbietet Frau und Sohn mit dem Auto zu fahren. Tonis Freund Max Wieser hat auch schon einen Plan, wie der Schaden vertuscht werden könnte. Sie wollen, wenn sie von einer Sitzung nach Hause kommen, einen Diebstahl vortäuschen.
Marianne jedoch holt verbotener Weise ihre Schwester Gretl  mit dem Auto vom Bahnhof ab und baut ebenfalls einen Unfall. Den Blechschaden ihres Mannes hatte sie nicht bemerkt und der „neue“ Schaden ist genau an derselben Stelle wie der „alte“. In der Zwischenzeit hat sich Babsy, eine Punkerin, bei den Hinterleitners eingenistet. Bertl ist sehr von ihr angetan und will sie „retten“.
Den Blechschaden kann nur der Karosseriespengler Ferdl Hammerl  beheben. Dieser legt eine Nachtschicht ein, schon um Gretl, seine ehemalige Verlobte, wieder zu gewinnen. Als Toni und Max in den frühen Morgenstunden das Auto „stehlen“ wollen, müssen sie feststellen, dass diesem gar nichts fehlt. Toni kennt sich nun gar nicht mehr aus und Max, der nicht so recht an einen Unfall glaubt, redet seinem Freund eine Bewusstseinsspaltung ein.
Die Haushälterin  von Ferdl Hammerl sorgt durch ihre Tratschereien für zusätzliches Chaos. Als sie die Sonnenbrille von Marianne bringt und diese von Toni entgegengenommen wird, entsteht bei ihm ein fürchterlicher Verdacht, der durch ein belauschtes Telefongespräch verstärkt wird. Marianne bedankt sich bei Herrn Hammerl, dass in der vergangenen Nacht alles so gut geklappt hat. Toni ist außer sich und will natürlich den vermeintlichen Ehebrecher umbringen.
Als Babsy nach einem Streit mit Bertl das Haus verlassen will, wird sie von Toni entdeckt, der nun endlich die Zeugin für seinen Unfall hat und sie gleich umarmt, was natürlich wieder falsch ausgelegt wird. In dieser Situation kommt die Nachricht von Haushälterin Barbara, dass ihr Chef sich anscheinend vergiftet hat.
Toni ist nun ganz verzweifelt; denn sein Freund Max redet ihm ein, er habe Ferdl aus Eifersucht ermordet. Um so größer ist die Freude, als Ferdl unversehrt auftaucht. Toni aber ist immer noch überzeugt, Ferdl habe was mit seiner Frau gehabt. Nach einem heftigen und auch handgreiflichen Streit gesteht Ferdl, dass er im Auftrag von Marianne in einer Nachtschicht das Auto repariert hat.
Toni meint natürlich zuerst, Marianne habe den Schaden ihm zuliebe reparieren lassen und lobt seine Frau in den höchsten Tönen. Als Marianne aber gesteht, sie habe den Unfall gebaut, hat er wieder Oberwasser; denn er ist der Meinung, sein Unfall bleibe unbemerkt. Natürlich kommt bald die ganze Wahrheit ans Licht, so dass die Eheleute wieder quitt sind und die große Versöhnungsszene statt finden kann. Dass Bertl und Babsy ein Paar werden, ist wohl selbstverständlich.